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Tomatengedöns, Gartengeschichten & ein "kleines" grünes Geschenk...

Was machen Sie eigentlich mit überzähligen Pflanzen?

 

Ich meine, wenn plötzlich und irgendwie schon ein wenig ungeplant alle Samen aufgehen und die Pflänzchen wachsen und gedeihen?

Oder die Pflanzen ein Eigenleben á la Audrey des Musicals "Der kleine Horrorladen" entwickeln und dort aufgehen und gedeihen, wo bei der Ernte im letzten Jahr ein oder zwei Früchte auf den Boden gefallen sind und vergessen wurden?

 

Warum ich das frage? Na, kommen Sie mal mit, ich erzähle Ihnen eine kleine Geschichte...

Irgendwann im Vor-Frühjahr diesen Jahres fingen Lieblingsmann und ich an, im Gewächshaus kleine, vorgezogene Salatpflänzchen zu setzen und dieses Beet wieder zu bewirtschaften.

 

Wir freuten uns schon riesig über den Beginn der Gartensaison, die ja für die Glücklichen die über ein Treibhaus verfügen dürfen etwas früher anfängt und auf den leckeren Salat, der dort heranwachsen sollte. Es wurde fleißig gegossen, der Boden immer wieder gelockert, gehätschelt und gepäppelt. Die Salatpflanzen begannen zu wachsen und gedeihen.

Aber nicht nur diese... :-)

 

Irgendwann - nach recht kurzer Zeit - dachte ich, ich sehe nicht richtig:

Zwischen Pflücksalat, Rucola, Petersilie und ja, auch dem ein oder anderen "Unkräutchen" bahnten sich klitzekleine Tomatenpflänzchen ihren Weg nach oben ans Tageslicht und der Sonne entgegen. So wuchsen sie richtig kräftig und sie wurden nicht nur größer, sondern immer mehr!

 

Oh je, oh je! Wir wollten zwar irgendwann auch wieder Tomaten setzen, aber soooo viele sollten es dann ja auch nicht werden! Was also tun? Weg werfen brachte ich einfach nicht übers Herz...

So wurden die tapferen Tomätchen vereinzelt und in kleine Töpfchen gesetzt, damit sie Platz hätten und weiter gedeihen könnten (Danke Lieblingsmann für die tapfere Fleißarbeit!). Und dann kam die zündende Idee!

 

Wir wollten Sie dem ortsansässigen Rohe'schen Altenheim-Stiftung anbieten.

 

Wir wussten allerdings nicht genau, ob diese wirklich großartige Arbeit machende Stiftung auch mit ihren Bewohnern gärtnert...

 

So war eine Mail schnell geschrieben, verbunden mit der begründeten Hoffnung, dass die Verwaltung der Stiftung mich nicht für völlig bekloppt das nicht für einen schlechten Scherz hält. Es vergingen einige Tage, ohne dass eine Antwort kam und wir dachten schon "Schade...!"

Gestern dann - die Tür im Lädchen ging auf und eine Dame der Rohe'schen Altenheim-Stiftung kam herein.

 

Lange Rede kurzer Sinn:

Wir haben die ca. 150 Tomatenpflanzen heute - zusammen mit ein paar Blumenkohl-Pflänzchen - in das Auto geladen und in das Pflegeheim gebracht.

 

Wir freuen uns sehr, dass das Geschenk gerne angenommen wurde und wünschen den Bewohnern viel Freude damit und den nötigen "grünen Daumen", damit die Pflänzchen bald leckere fruchtige Tomaten tragen!

 

Liebe Grüße von der Sinnekaufhäuslerin

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